Links….

Hier kommen nach und nach ein paar Links dazu…!

http://www.shootingbooksandmore.at … a ganz ganz Liabe!!

http://ww.facebook.com/0163msfotos .. mein alter ego…

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28.03.2017

Der Ratisbona-Cup im Dezember jeden Jahres ist ein Highlight für unsere Schwimmsportler. Zur Belohnung bei guter Saisonleistung dürfen sie auf diesem internationalen Wettkampf starten.

2015 war im mit meinem Junior als Teilnehmer dort und habe meine damals noch recht neue Kamera ausgetestet. Dabei sah ich, dass es direkt über den Startblöcken eine Empore gab.

Eigentlich gesperrt und für Kampfrichter reserviert, ließ ich meinen Charme spielen bei der zuständigen Dame und konnte mich dann auf die Empore verziehen. Wow! Rechtzeitig zu den Rückenstarts hatte ich schon ein wenig experimentiert und die Kameraeinstellungen testen. Ich entschied mich für das 50mm F 1.8 Nikon, mit Blitz.

Mehrmals beobachtete ich eine Schwimmerin, die einen genialen Rückenstart hinlegte. Aber das könnt ihr dann schon noch sehen. Ich versuchte, dann direkt über Ihren Startblock zu gelangen, und schaffte dies gerade noch rechtzeitig einen Durchgang vor Ihrem Start. Kamera senkrecht runter gerichtet, und die schnelle Serienbildfunktion an. 5 Bilder schnell am Stück.

Heraus kam:

NIK_9384a_1024

Genau auf dem mittleren Bild erwischte ich Franziska in dem Moment als der Kopf bereits eingetaucht war, und der Oberkörper noch in einem gestreckten Bogen über dem Wasser lag.

Mein absoluter Favorit 2015!

17.03.2017

Puh…jetzt kam ich arbeitsbedingt wirklich schon lange nicht mehr zum Bloggen….aber ich hab die letzten Tage intensiv gesucht und nachgedacht, welches Bild aus dem Archiv ich Euch heute vorstellen will…und die Wahl war wirklich nicht einfach.

Aber seht selber:NIK_0310a_1024

Es ist ein Bild das eigentlich eine sehr lange Vorgeschichte hat. Das Modell kenne ich jetzt schon „ewig“, wie man so schön sagt. Ok, lebenslang nach deutschem Strafrecht sind maximal 25 Jahre…aber 10-15 Jahre sind es sicher.

Ich hielt und halte Sie, auch wenn Sie sehr oft daran zweifelte, für eine sehr fotogene und schöne, erotische Frau. Begonnen haben wir damit dass ich Sie überreden konnte, mir nach dem Kauf meiner neuen Digitalkamera probeweise Modell zu stehen.

Angezogen, an verschiedenen Outdoor Locations. Da sich die Ergebnisse sehen lassen konnten (ich hab ja nur den Auslöse gedrückt….) haben wir einfach mal weiter gemacht. Etwas freizügigere Bilder in alten Industriegebäuden. Nachaufnahmen bei eisigen Minus 2 Grad an einer schönen Altstadtmauer…und irgendwann auch mal Indoor Aufnahmen.

Bei den Indore Aufnahmen haben wir dann allerhand ausprobiert, Badewannenbilder, Bilder im Boudoir-Style…einfach das was uns in den Sinn kam. Und ich muss mich bei meinem Modell bedanken, dass Sie so geduldig mit mir war.

Am meisten fasziniert hat mich eine Serie von Bildern, aus der das obige stammt. Leeres Zimmer. kaum Licht, viel Schatten. Nur einen Schal als Accessoire und der Rest bleibt Phantasie.

Ich hoffe dass wir dieses Jahr auch wieder zwei bis drei ergiebige Termine machen können, bei denen schöne Bilder entstehen. Ideen haben wir beide genug und ich freue mich auf die Umsetzung.

Bis demnächst….

11.01.2016

nik_9632a_1024Die Rauhnächte waren bei unseren Vorfahren Heilige Nächte. In ihnen wurde möglichst nicht gearbeitet, sondern nur gefeiert, wahrgenommen und in der Familie gelebt. Es gibt 12 Rauhnächte! Diese Rauhnächte gingen immer von Nacht zu Nacht. Also von 24.00 Uhr an Heilig Abend, der „Mutternacht“ bis 24.00 Uhr am 25. Dezember – das war die erste Rauhnacht.

„Nacht“ deswegen, weil wir uns nach dem keltischen Jahreskreis in der Jahresnacht befinden. Somit ist der ganze Tag „Nacht“. Und die letzte Rauhnacht endet um 24.00 Uhr am 5. Januar. Diese Nacht ist wieder eine besondere Nacht, die Perchten-Nacht, wo an vielen Orten in Bayern und Österreich Perchtenläufe abgehalten werden.

Danach ist dann Heilig-Drei-König, das Fest, das auch Epiphaniea, „Erscheinung“, genannt wird.
Es gibt aber auch Varianten von z.B. 13 Rauhnächten, weil man davon ausgehen kann, daß die alten keltischen Stämme sich nach dem Mond richteten und 13 Mondmonate hatten.
Und dann gibt es noch besondere Variante, daß die Rauhnächte an der Wintersonnwende beginnen, sprich am 21. Dezember mit der Thomasnacht. Der Name Thomas bedeutet übersetzt „Zwilling“. Das ist deshalb interessant, weil der Apostel Thomas auch als Zwilling von Jesus angesehen wurde. Und sind nicht die Sonnwenden auch eine Art von Zwillingen: Sommersonnwende und Wintersonnwende.
Und über vielen Kirchenportalen kann man heute noch 2 Wölfe oder Wolfsdrachen (=Zwillingswölfe) sehen, die für die Sonnwenden stehen. Sie stehen sich gegenüber, und der eine bedeutet die Zeit vor der Sonnwende und der andere die Zeit nach der Sonnwende.
Die Anzahl der Rauhnächte kann im letzteren Fall variieren, und es ist eine Frage der Wahrnehmung, wie lange eine Rauhnacht geht. Bei dieser Wahrnehmung geht es um Zeitqualitäten, bei denen man oft sher genau spürt, daß diese Rauhnacht evtl. auch 2 Tage geht und einen größeren Zeitraum einnimmt als eine andere. Und diese Wahrnehmung ist wiederum wichtig für die Deutung und Zuordnung der Monate des folgenden Jahres.

Die Alten benutzten jede dieser Rauhnächte für einen Monat des Jahres zum Deuten und Orakeln. Somit steht die erste Rauhnacht für den Januar, die zweite für den Februar und so fort. Sie beobachteten alles: Wetter, wie das Essen geschmeckt hat, ob gestritten wurde oder ob es friedlich zuging. Ob an diesem Tag alles glatt lief oder es Probleme gab. Und wenn ja, welche Probleme usw. Alles, auch das noch so Unwichtige, hatte eine Bedeutung. Und wer es verstand, der konnte den dazugehörigen Monat im Vorhinein deuten. Man konnte das Ganze auch noch weiter diferenzieren. So waren immer zwei Stunden einer Rauhnacht stellvertretend für einen kommenden Monat. Die ersten beiden Stunden von 0.00 Uhr bis 2.00Uhr in der Nacht standen immer für den Januar, die nächsten zwei für den Februar und so fort bis zu den letzten beiden Stunden, die für den Dezember standen. Und das jeden Tag.

Dann gab es besondere Tage, wie der 28. Dezemberan hatte die ersten drei Tage nur Streit, das Wetter war grauenvoll usw., dann hatten man am 28. Dezember) dem Tag der Kinder, die Möglichkeit, alles wieder gut zu machen und aufzulösen. Dazu war es wichtig, sich alles nochmal genau vorzustellen und dann in weißes Licht zu tauchen oder in violettes und es verwandeln zu lassen in etwas Positives. Das gleiche konnte man am Ende auch nochmal machen – also am 5. Januar, dem Hohen-Frauen-Tag. Darum wurden diese Rauhnächte vorsichtig und wachsam begangen, da sie das ganze kommende Jahr in sich bargen und jeder selber dafür verantwortlich war, wie er die Weichen stellte.

In der letzen Nacht, dem 5. Januar, wurde das ganze Haus, die Ställe und mancherorts auch rund ums Grundstück herum ausgeräuchert. Es gab auch an vielen Orten in dieser Zeit wieder die schon erwähnten Perchtenümzüge – die Wilde Jagd darstellend mit Dämonen, Geistern und bestimmten Tieren und der Percht als Wintergöttin. Dahinter stand, wie in vielen Traditionen der Schamanen auch, daß diese Geister eigentlich vertrieben werden sollten, damit sie einen nicht befielen mit Krankheiten und Tod.

20.12.2016

1993-utah-delicate-arch_a_1024Endlich mal wieder etwas Zeit um im Archiv zu Blättern.

1993 während des Urlaubs im „Wilden Westen“ verbrachten wir auch mehrere Nächte auf dem sehr einfachen Campingplatz im „Arches National Park“. Trotz sommerlicher Hitze tagsüber, von fast 40° und mehr im Zelt, kühlte es über Nacht auf ca. 1400m doch empfindlich ab.

Am ersten Tag sind mir schon die Massen an Touristen aufgefallen, die sich mit dem Auto von Stop zu Stop schlängelten, brav an den Kodak Photo Spots raussprangen und ihre Bilder machten. Klar so geht das auch. Aber ich habe schon in aller frühe meinen Rucksack mit dem notwendigsten gefüllt (BW Hartkekse, Schmalzfleischkonserve und 2 Gallonen Wasser) und habe mich auf den Fußweg begeben. Meistens war es noch Zwielicht oder kurz nach der Dämmerung, als ich aufbrach.

Nach einer hammer Wanderung einsam durch die erwachende Natur angekommen, keine Touristen. Geil! Ganz alleine. Zuerst mal nur den Anblick genossen. Dagesessen. Das Umfeld wirken lassen. Als dann in der ferne die ersten Autos sicht- und hörbar wurden, ein Bild vom „Delicate Arch“ gemacht…OHNE TOURISTEN!

16.12.2016

Jetzt fiel es mir schwer, ein Bild auszuwählen…denn aus meiner digitalen Anfangszeit gibt es nicht viele, die es sich zu zeigen lohnt.

Anlässlich eines Besuches im Freilandmuseum in Perschen entstand das folgende Bild. Ich habe es versucht, in der Bearbeitung an den Stil der vergangenen Zeiten anzupassen.

Bei 1/500s mit F4. 35mm Brennweite auf Vollformat umgerechnet.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

14.12.2016

wollitzera

Bereits im Jahr 2006, am 10.06., entstand das Bild mit der Kodak Z740. Damals hatte ich die Kamera noch nicht lange und wir waren nahe Karlsruhe auf einem Wettkampf. Bei der Siegerehrung fiel mir Alexandra auf und ich dachte mir, sie wäre ein schönes Motiv.

Schüchtern wie ich nun mal bin habe ich sie dezent gefragt, ob ich ein Bild von Ihr machen dürfte, und sie hatte nichts dagegen. Aber dann im ersten Eifer eigentlich alles falsch gemacht. Mittagssonne. Gegenlicht. Nicht in den Schatten gegangen. Gar keine Vorbereitung sozusagen.

Aber ich finde dass man es schon anschauen kann. Liegt wohl auch am Motiv…! Danke Alexandra!

Technische Daten: 1/350s, F 3,6 bei umgerechnet ca. 270mm Brennweite auf Vollformat.
Dann noch ein Bischen nachbearbeitet und auf den Stil der 70er oder 80er Papierfotos, die lange liegen, getrimmt.

12.12.2016

 

Das Bild vom 11.12.2016 hat eine besondere Entstehung hinter sich. Wir, das waren damals Erwin, Thomas, Christof und Ich, waren im Westen der USA unterwegs. 1993 im August. Und im Yosemite Valley trafen wir einen Verwandten von Thomas, Ronny.

Als wir gemütlich beisammen saßen, im Tal wohlgemerkt, sprang Ronny plötzlich auf, scheuchte uns alle in seinen Ford Explorer und in einer halsbrecherischen Ralley gings den Berg hinauf. Fragen wurden nur mit…“you´ll see…!“ „F… so late…!!“ beantwortet.

Oben angekommen, wussten wir was er wollte. Der Sonnenuntergang, wenn er die Bergspitzen berührte…sehenswert.

Außerdem war das eine der wenigen Filmpatronen aus diesem Urlaub, auf der etwas zu sehen war. Röntgen am Flughafen sei dank (damals) waren bei den anderen nichts oder nur kaum etwas zu erkennen.

Leider habe ich keinen guten Scanner, sonst hätte ich wohl hier ein besseres Ergebnis erzielt. Aber der Urlaub bleibt mir lange in Erinnerung…

Nikon F401 mit Tokina 35mm. Freihand.

11.12.2016

1993-yosemite-half-dome-sonnenuntergang-glacier-point_a_1024Was macht man nicht alles, wenn man mit einer ausgewachsenen Erkältung oder Grippe darnieder liegt…ich hab mich mal ein wenig mit dem Thema Blog beschäftigt, und kam zum Entschluss, ich probiere das mal aus.

Und zwar mit dem Thema Fotos. Technik. Bild. Geschichte. Ich werde hier regelmäßig ein von mir gemachtes Bild nebst Geschichte dazu veröffentlichen und ich schau mal was sich daraus entwickelt…

Viel Spaß beim Stöbern…!

Markus